Als Daumenregel kann ein Radfahrer einige Hundert Watt kurzzeitig liefern und 100 Watt über eine längere Zeit. Spitzensportler z. B. Radprofis bei der Tour de France können an einem Alpaufstieg ca. 450 Watt Leistung eine Stunde lang liefern.

Pedelecs, die laut Gesetz als Fahrräder eingestuft sind und damit in Deutschland versicherungsfrei sind, dürfen eine Nenndauerleistung (Dauerleistung) von 250 Watt nicht überschreiten. Sie können kurzzeitig noch etwas mehr Leistung liefern - also vielleicht 300 Watt.

Ein brauchbarer Antrieb sollte ebenso wie ein Radfahrer 100 Watt über eine längere Zeit liefern mit einer Spitzenleistung von 250 - 300 Watt. Wenn Sie erwarten, dass ein Antrieb fast die ganze Arbeit leistet - und das noch in bergigen Gegenden, dann brauchen Sie 500 Watt oder mehr. Wenn Ihnen aber eine kräftige Tretkraftunterstützung ausreicht, dann werden Ihnen die 250 Watt ausreichen.

Elektrofahrräder, die die Nenndauerleistung von 250 Watt überschreiten, benötigen ein Versicherungskennzeichen (Mofa-Schild).  

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